Beratung-Zuschuss für die Personalarbeit sichern

Förderprogramm unterstützen KMUs bei der Umsetzung und Implementierung erfolgreicher Personalarbeit mit Beratungszuschüssen. Warum ist diese Investion gerade jetzt so wichtig und wie sichert man sich einen Zuschuss zur Beratung?

Warum in Personalarbeit investieren?

Eine erfolgreiche Personalarbeit ist in der sich wandelnden Arbeitswelt Wettbewerbsfaktor Nr. 1. Jedoch sieht man besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Investionsstau in diesem Bereich. Insbesondere in Krisensituationen sinkt die Investionsbereitschaft in dem Personalbereich enorm. Das kann für die Zukunft zum nächsten relevanten Engpass werden.

Welche Förderprogramme für Personalarbeit sind aktuell empfehlenswert?

  • BAFA Beratung-Zuschuss für unternehmerisches Know-how
  • unternehmensWert:Mensch (uWM)
  • unternehmensWert:Mensch (uWM) plus

BAFA Beratungszuschuss

Der Ausbau unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen wird von der BAFA fianziell gefördert. Dazu gehören allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

Spezielle Beratungen von Unternehmen, die von Frauen, von Migrantinnen/Migranten oder von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden und/oder zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund, zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiter/innen mit Behinderung, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen, u.a.

Mehr über das BAFA Förderprogramm

UnternehmensWert:Mensch (uWM)

Finanzielle Unterstützung im Bereich Mitarbeiterführung und Personalentwicklung bietet das vom Bundesarbeitsministerium und Europäischem Sozialfonds (ESF) aufgelegte bundesweite Förderprogramm unternehmensWert:Mensch.

Das Sonderprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) hat das Ziel, „nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse in Unternehmen anzustoßen und […] Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik konkrete Unterstützung zu bieten.“

Mehr über das unternehmensWert:Mensch Förderprogramm

UnternehmensWert:Mensch plus (uWM plus)

UnternehmensWert:Mensch plus ist ein Förderprogramm zur Unterstützung der digitalen Transformation in kleinen und mittleren Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt bei der Personalarbeit, nicht in der technischen Investition.

Damit Mitarbeiter im KMUs lernen können die Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen, unterstützt das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) beim entwickeln betrieblicher Lern- und Experimentierräume.

Mehr über das unternehmensWert:Mensch Förderprogramm plus

Mein Tipp: Nutzen Sie die Fördermöglichkeiten für Ihren Wettbewersvorteil

Investieren Sie in Ihre Personalarbeit – gerade jetzt. Eine Investion in Personalarbeit ist eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Förderprogramm bieten finanzielle Hilfe bei diesem Vorhaben. Sie sind sich unsicher oder haben Fragen? Gerne können Sie sich dazu bei mir melden.

Sie wollen mehr erfahren?

Kontaktieren Sie mich gerne unter:

+49 (0) 56 31 – 91 49 53 oder schreiben Sie mir aa@anne-alsfasser.de

Handbuch Personalarbeit mit Beiträgen von Anne Alsfasser

Endlich ist es soweit: Der Leitfaden für ganzheitliches Personalmanagement ist da! Über 300 Seiten gebündeltes Fachwissen zum Thema Personal sollen Personalverantwortlichen in mittelständischen Unternehmen und KMU-Beratern das Leben leichter machen. Auch meine Fachbeiträge sind Teil dieses Handbuches – großen Dank an das Autoren-Team!

Leitfaden für ganzheitliches Personalmanagement

Gute Personalarbeit in Unternehmen gelingt nur, wenn sie mit den Menschen gestaltet wird, die in der Organisation wirken. Aber wie konkret funktioniert wirksame Personalarbeit in der Praxis?

Ein Leitfaden für wirksame Personalarbeit kann helfen. Strukturiert, auf das Wesentliche konzentriert und leicht verständlich gibt das Handbuch Leitfaden für ganzheitliches Personalmanagement für KMU-Unternehmen und KMU-Berater konkrete Antworten auf die entscheidenden Fragen im Personalmanagement.

Die Idee zu diesem Buch entstand, um sowohl Beratern als auch Firmeninhabern und Personalchefs, bzw. allen Menschen, die mit Personal-Management zu tun haben, einen gangbaren Weg aufzuzeigen, wie sie einzelne Themen angehen können.

Ein Leitfaden für zielgerichtete und ergebnisorientierte KMU Personalarbeit

Zielgruppe für das Handbuch Personalmanagement sind insbesondere KMU Betriebe (Klein- und mittelständische Unternehmen). In diesen Betrieben sind administrative und strategische Personalaufgaben meist auf einen kleinen Personenkreis konzentriert. Dieser Leitfaden soll helfen, in möglichst kurzer Zeit zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Und was hat Anne Alsfasser damit zu tun? So einiges

Meine Beiträge zu dem gemeinsamen Leitfaden Personal haben den Schwerpunkt Kommunikation, Konflikte und Führungskultur. Natürlich mein persönliches Spezialgebiet. Anbei ein Überblick:

  1. Delegieren
  2. Kritikgespräche
  3. Eskalationsstufen
  4. Konfliktarten
  5. Besprechungskultur
  6. Jahreszieldialog
  7. Führungskultur
  8. Kommunikationskultur

Ein großes Dankeschön für die tolle Teamleistung

Ein großes Dankeschön an die KollegInnen Gerlinde Baumer, Olaf Buschikowski, Peter Haas, Barbara Lederer, Jürgen Ortmann, H.-Peter Werminghaus und Jürgen Huber aus der Fachgruppe Personal, die alle mitgewirkt haben. Unterstützt und motiviert wurden wir durch die Berufserfahrung unseres Kollegen Bernhardt Iwers und weiterer Kollegen, die uns mit ihrem Wissen unterstützt haben.

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Was kosten Sie Konflikte im Unternehmen?

Konflikte sind Effizienzkiller Nr. 1 in deutschen Unternehmen, dicht gefolgt von ergebnislosen Besprechungen. Die für Konfliktlösung und Klärung aufgebrachte Zeit in Unternehmen ist erschreckend: etwa 15 % Arbeitszeit verlieren Unternehmen täglich durch Streit, Ärger und Missverständnisse. Warum ist das so?

40% der Wochenarbeitszeit verbringen Führungskraft mit der Bewältigung von Konflikten und Konfliktfolgen! Trotz dieser dramatischen Zahlen und der extrem hohen Belastung aller Beteiligten gibt es in Unternehmen nur selten eine professionelle, strukturierte und analytische Herangehensweise der Konfliktbearbeitung. Das liegt vermutlich daran, dass die Folgen von Konflikten grundsätzlich unterschätzt oder nicht wahrgenommen werden. Oder aber, dass Konflikte sehr wohl wahrgenommen werden, die Führungskraft aber nicht weiß, wie sie damit umgehen soll.

Führungskräfte verwenden etwa 40 % ihrer Arbeitszeit mit der Konfliktbewältigung und ihren Folgen!

Was sind Konfliktkosten und wie kann ich sie berechnen?

Als Konfliktkosten werden alle Kosten bezeichnet, die einem Unternehmen durch Konflikte entstehen. Manche lassen sich einfach erfassen und zuordnen. Andere sind komplexer und teilweise nur auf den 2. Blick indentifizierbar. Wir unterscheiden zwei Arten von Konfliktkosten:

Direkte Konfliktkosten

Direkte Konfliktkosten lassen sich in der Praxis relativ einfach zu erfassen. Dazu zählen alle Aufwendungen, die direkt mit einem Konflikt in Zusammenhang gebracht werden können wie zum Beispiel:

  1. Materielle Schäden wie etwa Ausschuss, Fehler, Werkzeugbruch
  2. Mehrarbeit, Überstunden
  3. Bearbeitungszeit der mit den Konfliktfolgen befassten Stellen
  4. Rechts- und Beratungskosten
  5. Ausgaben für juristische Auseinandersetzungen

Indirekte Konfliktkosten und die Folgen

Nachhaltig schädlich für Unternehmen sind die indirekten Konfliktfolgen. Sie haben häufig tiefgreifende Auswirkungen, wirken langfristig und schaden dem Unternehmen dauerhaft.

  • Verlust an potentiellen Aufträgen
  • Nicht erledigte Aufgaben
  • Mehrarbeit im Team oder Umfeld
  • Fluktuation, Krankheit, innere Kündigung, Dienst nach Vorschrift
  • Verschlechtertes Arbeitsklima
  • Motivationsprobleme
  • Schaden an Image und Arbeitgeberattraktivität
  • Kundenverluste

Die Bewertung indirekter Konfliktkosten ist schwierig. In den seltensten Fällen gelingt es, einen direkten Zusammenhang zwischen Konflikt und indirekten Konfliktfolgen herzustellen: Erstens haben indirekte Konfliktfolgen in der Regel ihre Ursachen in verdeckten, nicht offen ausgetragenen Konflikten. Zweitens wirken die Symptome indirekter Konfliktfolgen zeitlich verzögert zur Ursache. Drittens haben die wenigsten Unternehmen ein klar definiertes Konfliktmanagementsystem (KMS).

Konflikt-Tabu brechen – Konfliktkosten senken

In den meisten Unternehmen ist der Umgang mit Konflikten nach wie vor ein Tabuthema. Das ist schade, denn nicht der Konflikt an sich ist das Problem, sondern der Umgang mit Konflikten. In der Regel werden sie ausgesessen, totgeschwiegen, unter den Teppich gekehrt oder offen ausgetragen in lauten Auseinandersetzungen. Das kostet Zeit, Geld und Nerven.

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